Wohnungsbaupolitische Leitlinien der AfD für Reinickendorf

Wohnungsbaupolitische Leitlinien der AfD für Reinickendorf verabschiedet

Inzwischen hat auch rot-rot-grün begriffen, dass die Mietpreisbremse nicht zieht, sondern nur ein stärkerer Wohnungsneubau uns hilft weitere Mietsteigerungen abzubremsen. Doch wie wollen wir das in Reinickendorf umsetzen? Dazu hat die AfD Fraktion wohnungsbaupolitische Leitlinien verabschiedet

Wie wollen wir in Reinickendorf dafür sorgen, dass mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht, ohne Großsiedlungen mit sozialer Kälte zu bekommen oder aber unsere Wälder verschwinden? Lesen Sie dazu hier die Stichpunkte. Den Link zu unserem Gesamtpapier finden Sie unten.

  • Eine weitere Verdichtung von Großsiedlungen wie das Märkische Viertel darf nicht stattfinden aber Baulücken müssen sinnvoll geschlossen und die Bebauung ungenutzter Brachflächen beschleunigt werden.
  • Sofern dort nachverdichtet wird, ist darauf zu achten, dass die Infrastruktur entsprechend mitwächst (Kitas, Schulen, Seniorenstätten, Sportmöglichkeiten) sowie eine geeignete Anbindung an den ÖPNV besteht.
  • Größere Wohneinheiten sind so zu planen, dass eine soziale Durchmischung (frei finanzierte Wohnungen, sozialer Wohnungsbau und Eigentumswohnungen) gewährleistet ist.
  • Dabei ist auch die Bildung von Wohneigentum für breite Schichten der Bevölkerung durch Garantieübernahmen durch die IKB zu ermöglichen, genossenschaftliche Bauvorhaben stärker gefördert werden und der soziale Wohnungsbau darf nicht länger vernachlässigt werden; damit erreichen wir eine bessere Durchmischung der Wohnquartiere durch unterschiedlich geförderten Wohnungsbau.
  • Durch konsequente Abschiebung nicht bleibeberechtigter ehemaliger Asylbewerberer können wir auf den Bau und den Betrieb von MUFs und Tempohomes verzichten, stattdessen diese Kapazitäten dem allgemeinen Wohnungsbau zukommen lassen.
  • Aufgrund der Aufgabe mehr Wohnraum zu schaffen, kann auf den Bau von Hochhäusern nicht verzichtet werden; allerdings müssen diese in ihre Umgebung so eingepasst werden, dass gewachsene Wohnlagen weder unverhältnismäßig beeinträchtigt, noch sozialer Sprengstoff impliziert wird. Es ist darauf zu achten, dass durch eine vernünftige Begrenzung der Geschoßzahl und der Anzahl der Wohnungen sowie einer Durchmischung unterschiedli-cher Einkommensschichten einer unpersönlichen, sozialen Kälte in Hochhäusern vorgebeugt wird.
  • Das Problem einer Zersiedelung muss sensibel angepackt werden. In den gutbürgerlichen Wohngegenden Reinickendorfs müssen die Möglichkeiten verstärkt genutzt werden, in vorhandenen Häusern neuen Wohnraum zu schaffen; darin sehen wir einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung weiterer Zersiedelung.
    Wir setzen uns deshalb als Sofortmaßnahme dafür ein, zusätzliche Wohnungen durch Aufstockung oder Ausbau von Dach- und Souterrainwohnungen herzustellen.
    Den Eigentümern sind durch eine wohlwollende und flexible Auslegung von Vorschriften, Steine aus dem Weg zu räumen.
    Eine sachgerechte urbane Weiterentwicklung darf dabei auch in Wohngegenden wie Frohnau, Hermsdorf, Heiligensee, Tegel-Ort oder Konradshöhe kein Tabu sein.
  • Bei der Bebauung ist darauf zu achten, die vorhandenen Waldflächen nicht zu verkleinern, zu Parks herabzustufen und letztendlich zu Grünflächen umzuwidmen: an geeigneten Stellen müssen jedoch kleinere Einschnitte möglich sein.
  • Kleingärten gehören zu den gewachsenen grünen Ausgleichsflächen in Berlin. Sie sind solange wie möglich zu schützen und müssen für alle Berlinerinnen und Berliner zugänglich sein.
  • Innerstädtische Parks sind als grüne Lungen zu bewahren; dagegen sind Industriebrachen, stillgelegte Bahnstrecken u.ä. schnellstmöglich einer Bebauung zuzuführen.
  • Flachbauten, wie sie bei vielen Discountern üblich sind, sollten einer Überprüfung unterzogen werden, inwieweit eine Bebauung möglich und sinnvoll ist; Gleiches gilt für andere gewerblich genutzte Flachbauten, wie z.B. Autohäusern, Baumärkten oder innerstädtischen Parkplätzen.
    Eine Überbauung darf jedoch nur durchgeführt werden, wenn sie auf Freiwilligkeit des Eigentümers beruht und wirtschaftlich vertretbar ist.

Hier können Sie unsere Leitlinien der Wohnungsbaupolitik nachlesen: Leitlinien Wohnungsbaupolitik