Reinickendorf hat Eier

Autor: K.F.

Ganz regelmäßig findet der Stammtisch des Bezirksverbandes Berlin-Reinickendorf der AfD statt, in dem kleinen Restaurant Maestral, gegenüber dem Rathaus.
Seit ich in 2016 in die Partei eingetreten bin, hab ich dort 2 Antifa-Aktionen erlebt. Heute war die dritte. Sie wollen nun nicht mehr direkt die AfD vertreiben, sondern haben sich darauf verlegt, den Wirt anzugreifen, und wollen eine Schließung des Lokals erzwingen. Es kümmert sie dabei nicht, dass jenes Lokal alle Parteien beherbergt, und auch nicht, dass es sich bei diesem grunddemokratischen Wirt, der darin seinen Beitrag zu einer aktiv gelebten Demokratie sieht, um einen Menschen bzw. eine Familie mit Migrationshintergrund und muslimischen Glaubens handelt.
Da also die Antifa eine Aktion zum Schaden des Wirts angekündigt hatte, hat die AfD ihre Mitglieder und Freunde um zahlreiches Erscheinen gebeten, und auch der Bezirksverordnete der CDU rief Bürger dazu auf, an diesem Tag dem Wirt durch einen Besuch des Restaurants den Rücken zu stärken.

Ich hab den Reinickendorfer Stammtisch schon länger nicht besucht. Leider fallen alle Treffen der AfD immer in meine Arbeitszeit, und ich kann mir nur eine begrenzte Zahl von Tagen frei nehmen, deshalb kann ich diese Veranstaltung nur noch ausnahmesweise besuchen. Aber heute hat es sich so ergeben, dass das möglich war.
Um 19 Uhr sollte es losgehen. Ich muss ungefähr um 18:15 angekommen sein. Auf dem Weg vom Bus dorthin sah ich schon die Schwarzvermummten, die sich in engen Pulks zusammengestellt und mit ihren Plakaten umgeben hatten. Sie sehen immer ein wenig aus wie eine Verhüllungsaktion von Christo, nur weniger weiß, weniger sauber, weniger künstlerisch, weniger schön, weniger kultiviert, weniger aussagekräftig und immer sehr viel lauter.
Als ich mich auf etwa 30m genähert hatte, kamen mir 2 Polizisten entgegen. Sie fragten mich, ob ich zu der Veranstaltung wollte. Als ich bejahte, zeigten sie mir den sichersten Weg an den Antifanten vorbei.
Das Polizeiaufgebot war ausreichend, um die Antidemokraten, die sich für Antifaschisten halten, in Schach zu halten, aber ich glaube, die wollten heute auch nicht mehr tun als dort zu stehen und rumzukrakeelen. Allerdings gehe ich fest davon aus, dass sie in einer der nächsten Nächte dem Restaurant die Scheiben einwerfen werden.

Im Veranstaltungsraum angekommen, war von den Megafonansagen und Sprechchören dieser Bildungstotalausfälle nichts mehr zu hören.
Das Treffen war besonders gut besucht, der Raum füllte sich rasch, und wir hatten Besuch vom frisch gewählten EU-Kandidaten Nicolaus Fest sowie von Vertretern anderer Bezirksverbände wie Hugh Bronson, Beate Prömm, Michael Adam und anderen.
Reinickendorf war durch Rolf Wiedenhaupt, Klaus-Dieter Meckes und Torsten Weiß sowie unseren Stadtrat Sebastian Maack vertreten.

Wir bekamen ein wenig Bericht vom Parteitag in Magdeburg, der in den letzten Tagen stattgefunden hat, sprachen über den Global Compact for Migration, über das allgegenwärtige Thema der Distanzierung, Nicht-Gemeinmachung mit Organisationen und Initiativen, die nicht mehr so ganz auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit stehen, aber auch davon, dass man sich nicht distanzieren muss, wenn doch jede dieser Organisationen und die AfD jeweils eine eigene Linie und ein eigenes Programm haben. Spenden, Geburtenraten und Demografie, Klima als Fluchtursache usw. waren Themen.

Außerdem gab es einen Bericht von einer Attacke durch Schwarzvermummte auf AfD-Personal. 3 unserer Leute wurden attackiert, als sie mit dem Taxi an ihrem Hotel ankamen. Zweien gelang es, das Hotel heil zu erreichen, der dritte warf sich zurück ins Taxi und entging dadurch knapp einem Schlag mit einem Baseballschläger, der statt seines Kopfes eine Scheibe des Wagens traf und zerschmetterte.
Saved by taxi – ich frag mich, ob der Wagen wohl ein Diesel war?

Wir bekamen auch die Info, dass der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Junge Freiheit ein Sonderblatt beiliegt, nämlich der Text des Global Compact on Migration nebst Erklärung.
Wer nicht mehr dazu kommt, sich die Zeitung zu kaufen, der kann diese Beilage bestellen unter leserdienst@jungefreiheit.de.

Da die anwesenden Vorstandsmitglieder der Bezirksverbände sich noch zu einer Besprechung treffen wollten, verabschiedeten sie sich um 19:40. Rolf Wiedenhaupt steckte allerdings wenige Augenblicke später noch einmal den Kopf herein und informierte uns über die “Nachhaltigkeit” des Protests unserer linken Gegner: es war kein einziger Antifant mehr weit und breit zu sehen.

Die Botschaft dieses Abends ist jedenfalls, dass weder die AfD Reinickendorf noch der Wirt des Maestral sich von den Pseudo-Antifaschisten mit ihren SA-Methoden beeindrucken oder vertreiben lassen.
Wir bleiben, wir machen weiter und wir geben weder unsere Demokratie noch unser Land preis.

Der FuchsBlog: Hier finden Sie Beiträge von Mitgliedern, Freunden und engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus unserem Bezirk. Wenn auch Sie einen Beitrag veröffentlichen möchten, nehmen Sie bitte gerne Kontakt mit uns auf: Einfach eine E-Mail an blog(at)afd-reinickendorf.de schreiben.

Hinweis: Die hier veröffentlichten Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung der AfD-Reinickendorf und sind deshalb mit den Initialen des Autors gekennzeichnet