Ein offener Brief an die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Im Folgenden teilen wir diesen offenen Brief eines Reinckendorfer Bürgers an die FAZ:

Populistischer Vergleich mit unseren Vertriebenen, Kommentar der F.A.Z. vom 31.08. in “Alleingelassen”

Sehr geehrte Damen und Herren,

emotional aufgebracht und sehr verärgert habe ich den o. a. Artikel Ihres Herrn von Altenbockum gelesen:

Wie kann man hier in Deutschland eingedrungene, hauptsächlich afrikanische, arabische, asiatische Männer sowie wenige Familien, möglicherweise aus Syrien stammend, mit unseren  Flüchtlingen aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien usw. vergleichen, ebensolch hohe Unterstützungen wie damals und auch noch eine Integration dieser vielen fremdartigen Kulturen fordern?

Der Kommentar Ihrer Zeitung wirkt herablassend gegenüber meiner Mutter – aus Breslau stammend, gegenüber meinen mit Gewalt vertriebenen Vorfahren aus Schlesien und Westpreußen und damit auch herablassend gegenüber allen deutschen Familien mit diesen Hintergründen. Auf Grund seiner (Aus-)Bildung müsste der häufig schreibenden Journalist Jasper von Altenbockum die Unterschiede der beiden Fluchtbewegungen doch kennen, ich führe sie hier deshalb nicht mehr auf. Oder ist die Bildung dieser Zunft inzwischen so schlecht? Vielleicht wollen derart schreibende Journalisten mit so einem desolaten Vergleich ihr Einkommen, ihre Position retten oder noch schlimmer, ihr berufliches Fortkommen beschleunigen, wie so viele in der verkommenen Presselandschaft? Weitere, viele Fragen fallen mir ein!

Abschließend mein sich erneut bestätigendes Fazit: Die FAZ reihe ich in die Lügenpresse ein, auch wegen der vielen unsachlichen, mit Unwahrheiten behafteter Artikel, die ich genau auch an diesem Tage gelesen habe!  

 Elmar Fischer, Reinickendorf