Der Diesel-Wahnsinn

Link zur Kampagne “Ja zum Diesel”: https://www.afd.de/ja-zum-diesel/

Autor: K.F.

In Berlin-Reinickendorf gibt es eine sehr stark befahrene Kreuzung, das ist der Kurt-Schumacher-Platz. Liegt in der Einflugschneise des Flughafens Tegel. Wichtiger Knotenpunkt: Pendlerverkehr ins Umland, 6 Buslinien, ein U-Bahnhof und ein Taxistand, denn auch ein großer Teil des Fluggastverkehrs fließt über diese Kreuzung, und natürlich der alltägliche Anwohner- und Lieferantenverkehr.
Zwischen zweien der Straßen (Kurt-Schumacher-Damm u. Müllerstr.) verläuft diagonal eine kurze Straße, der Kapweg. Der entlastet die Kreuzung.
Nun wird ein Dieselfahrverbot über den Kapweg verhängt, weil die Messwerte zu hoch sind.

Klar, wenn kein Dieselverbrenner über den Kapweg fährt, dann fährt er ja auch stattdessen gar nicht… und nicht etwa über den Kutschi.

Am Kurt-Schumacher-Damm wird auch gemessen. Der führt von der Kreuzung zum Flughafen, und er führt zur Autobahn A111.
Genau da, wo er sich unter dem Einflug zum Flughafen TXL mit der Autobahn vereinigt, ist der Messpunkt. Die Lagebezeichnung für diesen Messpunkt lautet “In einem Wohngebiet”.
https://www.rbb24.de/…/abgasalarm-Stickoxid-Werte-in-Berlin…
Und die A111 hat´s den Stickoxidfreaks echt angetan. Da, wo sie weiter nördlich den Waidmannsluster Damm kreuzt, wird auch gemessen, erneut mit der Angabe “in einem Wohngebiet”.
Kann man sich nicht ausdenken.

JAAA!!! An der Autobahn und an Hauptverkehrsknotenpunkten sind die Werte höher!!! Ein Idiot, wer was anderes erwartet!!!
Und ein König der Idioten, wer glaubt, irgendwas würde besser, wenn man denselben Verkehr durch eine andere Straße lenkt, die dann die doppelte Last trägt.

Ich möchte auch mal so intelligenzbefreit leben wie unser Senat und das Berliner Verwaltungsgericht.
Muss wundervoll sein.

Im Ernst: Umweltschutz: JA! – aber was wir brauchen sind keine Fahrverbote, sondern breite, an den Bedarf angemessen mehrspurige Straßen und eine grüne Welle, damit der Verkehr zügig fließt. Wir brauchen Entlastung von Knotenpunkten und nicht Dieselfahrverbote auf genau solchen Entlastungsstraßen.
Wir brauchen Druck auf Baufirmen, damit die nicht jahrelang Straßen mit Baustellen blockieren und verengen und Staus und Kriechverkehr erzeugen, sondern schnell arbeiten.
Grünflächen sollten gezielt mit solchen Pflanzen bestückt werden, die die Schadstoffe abbauen. Gibt´s alles, z.B. Leguminosen.
Und die Stickoxidfreaks sollen einfach aufs Land ziehen, wo ihnen der Landwirt, dem sie mit Dieselfahrverbot auf den Keks gehen, mal ne Ladung Mist vor die Bude kippt.

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