6.000 Bewohner der Rollbergesiedlung in Waidmannslust betroffen: Wohin mit dem Altglas?

Neuigkeiten aus dem Rot-Rot-Grünen Tollhaus

Seit einigen Tagen können auch die ca. 6.000 Bewohner der Rollbergesiedlung in Waidmannslust durch einen Beschluss der Senatsumweltverwaltung ihr Altglas nicht mehr in den Altglas-Sammelbehältern entsorgen. Die Altglas-Sammelbehälter wurden von der Hausverwaltung ADO ohne Information an die Mieterinnen und Mieter einfach von den Müllsammelplätzen entfernt.

Die Senatsumweltverwaltung begründet das neue Konzept mit „ökologischen, praktischen und wirtschaftlichen“ Argumenten.

Zahl der Altglas-Sammelbehälter in Wohngebieten werden reduziert. Die Wege werden für die Bürger länger. Symbolbild © AfD Reinickendorf

Nun, diese Lösung ist ganz sicher nicht ökologisch: Die Trennung von Altglas vom übrigen Müll, Altpapier und Verpackungsmaterialien funktionierte deshalb so gut, da gerade bei Altglas zumindest eindeutig ist, in welchen Container dies gehört.

Nachdem diese Altglas-Sammelbehälter abgeschafft wurden, entsorgen viele Mieterinnen und Mieter ihr Altglas nun in den schwarzen Restmüll-Behältern oder stellen die leeren Glasflaschen und Marmeladengläser einfach auf den Boden – dorthin, wo bis vor Kurzem noch die Altglas-Sammelbehälter standen. Das ist also der „ökologische“ Erfolg dieser Maßnahme!

„Praktisch“ ist die Abschaffung der Altglas-Sammelbehälter für die Mieterinnen und Mieter auch ganz sicher nicht. Konnten sie ihr Altglas bis vor einigen Tagen noch korrekt vom übrigen Müll trennen, aber alles an einer zentralen „Müll-Sammelstelle“ entsorgen, wird nun verlangt, dass das Altglas getrennt zu einem sogenannten „Iglu“ gebracht wird. Woher die Information über die Standorte dieser Iglus kommt und wie Menschen ohne eigenen PKW ihr Altglas dorthin bringen sollen, verraten weder die Senatsumweltverwaltung, noch die Hausverwaltung ADO.

Symbolbild © AfD Reinickendorf

„Wirtschaftlich“ ist die Zentralisierung der Altglas-Sammelbehälter allerhöchstens für die BSR.

Die verantwortliche Umweltsenatorin ist übrigens Regine Günther (Grüne). Das ist also Umweltschutzpolitik nach dem Verständnis der Grünen!

Wir fordern: Stoppt diesen Blödsinn und gebt den Mieterinnen und Mieter die einfache Möglichkeit zurück, ihr Altglas ökologisch korrekt zu entsorgen! Die Altglas-Sammelbehälter müssen zurück zu den Sammelstellen für den übrigen Müll!

Lesen Sie den Artikel zu dem Thema bei der Berliner Morgenpost!

Artikellbild: Pixabay